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Zurichs Wettbewerb der Startups

Unter ΓΌber 1400 Startups hat Zurich drei besonders vielversprechende an der Zurich Innovation Championship ausgezeichnet.

Matthias Niklowitz

Innovation GlΓΌhbirne
Drei besonders innovative Startups aus den Bereichen Schadenabwicklung, BlutzuckerΓΌberwachung und AbwΓ€gung von Katastrophenrisiken haben das Rennen an den diesjΓ€hrigen Zurich Innovation Championship gemacht. Adobe Stock

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Die Zurich Insurance Group (Zurich) hat drei Gewinner ihres diesjΓ€hrigen Startup-Wettbewerbs vorgestellt. GegenΓΌber dem Vorjahr, als 450 Startups aus der ganzen Welt in den Wettbewerb gekommen waren, hat sich die Anzahl der Startups, die jetzt mitmachten, verdreifacht. Deswegen mussten bei Zurich auch die internen Prozesse ausgebaut werden, weil sich in diesem Jahr sehr viel mehr Startups gemeldet hatten.
Die Auszeichnung in Gold der zweiten Zurich Innovation Championship geht an ClaimFlo, eine Plattform zur Abwicklung von Schaden- und UnfallansprΓΌchen, entwickelt vom New Yorker Unternehmen Safekeep. Das Claims Management gehΓΆrt – neben dem Underwriting – zu den Kernprozessen einer Versicherung. Was kann hier ein Startup besser als die kumulierte Erfahrung der Versicherungswirtschaft? Β«Es gibt bei der Schadenbearbeitung weiterhin sehr viele manuelle EntscheidungenΒ», sagt Jeff To, CEO von ClaimFlo, im GesprΓ€ch. Β«Damit ist es auch schwierig, Prozesse zu skalieren.Β» Hinzu kommt eine ausserordentlich hohe Regulierungsdichte. Β«Alleine in den USA mΓΌssen fΓΌr die Schadenbearbeitung mehr als 3000 Regeln beachtet werdenΒ», so To. Hinzu kommen weitere unterschiedliche Bestimmungen in den einzelnen Bundesstaaten. ClaimFlo hat eine LΓΆsung entwickelt, die die Schadenregelungs-Entscheidungen automatisiert. In enger Zusammenarbeit mit Zurich hat man sich auf erste AnwendungsfΓ€lle konzentriert, die sich fΓΌr die Versicherung rasch finanziell auszahlen. Β«Es gibt keinen Ersatz fΓΌr eine sehr enge ZusammenarbeitΒ», so To. Β«Wir haben bei diesen Prozessen die Herausforderungen fΓΌr Endkunden und die Schadenbearbeiter von Versicherungen sehr genau angeschaut und uns dann auf eine LΓΆsung mit mΓΆglichst hohem Nutzen konzentriert.Β» So wΓΌrden nicht nur die Regulierungsvorschriften bei der LΓΆsung berΓΌcksichtigt. Auch lassen sich die AblΓ€ufe in Echtzeit mitverfolgen. Β«Junge Sachbearbeiter werden somit in die Lage versetzt, fΓΌr ihre Versicherung so zu arbeiten, wie das sonst nur die sehr erfahrenen Berufsleute machenΒ», verspricht To. Und die Fallbearbeiter kΓΆnnten sich auch mehr um die komplexen FΓ€lle kΓΌmmern. Β«Zurich ist mit dieser LΓΆsung anderen weit vorausΒ», sagt To, Β«lΓ€ngerfristig sehen wir grosse MΓΆglichkeiten, dieses Modell weiter zu skalieren.Β»
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