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Nach Bergsturz in Blatten

Mobiliar-CEO besorgt über die Zunahme von Naturkatastrophen

Zum fünften Mal in Folge liegen die Kosten für Naturkatastrophen über dem Durchschnitt.

Michele Rodoni
Mobiliar-CEO Michèle Rodoni zeigt sich besorgt über die steigenden Kosten für Naturkatastrophen. die Mobiliar

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Der Versicherer Die Mobiliar hat nach dem Erdrutsch im Mai mehr als 100 Millionen Franken für die Opfer im Dorf Blatten im Wallis gezahlt. «Im Wallis sind die Gebäude durch private Versicherungen gedeckt. Unser Marktanteil in der Sachversicherung beträgt 30 %. Ausserdem ist die Mobiliar besonders ausserhalb der städtischen Gebiete präsent. Der Betrag ist daher erheblich», erklärte Mobiliar-CEO Michèle Rodoni in einem Interview mit der Zeitung «Le Temps».

Grösste Katastrophe für Privatversicherer seit 70 Jahren

Der Erdrutsch vom 28. Mai verursachte Schäden in Höhe von 320 Millionen Franken. Der grösste Teil davon (260 Millionen) entfällt laut einer Schätzung des Schweizer Elementarschadenpools auf Gebäude und bewegliche Güter. Es handelt sich um die grösste Katastrophe in der Geschichte der privaten Versicherungen seit über 70 Jahren.

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