Auf Schweizer Strassen sterben immer mehr Menschen
Die Schweiz hält den unrühmlichen europäischen Negativrekord bei Verkehrstoten.
Einhergehend mit der Senkung des Mindestalters für das Töfffahren hat sich die Zahl der schweren Unfälle von unter 18-jährigen Motorradfahrenden im Jahr 2024 gemäss BFU mehr als verdoppelt. Keystone
Um 34 Prozent stieg die Zahl der Todesopfer auf Schweizer Strassen in den vergangenen fünf Jahren - auf 250 allein im letzten Jahr. Im Gegensatz dazu sank diese Zahl in den meisten europäischen Ländern.
Bisher sei es nicht gelungen, diesen Negativtrend in der Schweiz umzukehren und den Anstieg der tödlichen Unfälle zu stoppen, heisst es in einer Mitteilung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) vom Dienstag. Gefordert sei deshalb eine konsequente Politik zugunsten der Verkehrssicherheit und ein gemeinsames Engagement aller Beteiligten im Strassenverkehr.