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Studie zum Anlegen und Vorsorgen

Warum Geld oft auf dem Konto bleibt

Viele Menschen in der Schweiz lassen ihr Geld auf einem Konto liegen und verschenken damit Renditechancen.

Altersvorsorge - Lebensversicherung
Jede vierte Person, die sich Geld aus der Pensionskasse auszahlen liess, legte mindestens die Hälfte davon einfach auf ein Sparkonto. M Moller/peopleimages.com - stoc

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Anlegen in Wertschriften ist wichtig für Vermögensbildung und somit die Altersvorsorge. In den letzten 30 Jahren erzielten Aktien in der Schweiz eine durchschnittliche Jahresrendite von rund 8 %, während Spargelder nur etwa 0,9 % pro Jahr einbrachten. Dies verdeutlicht, wie stark die Wahl der Anlageform den Vermögensaufbau beeinflusst. In der Schweiz legen mehr als die Hälfte der Personen nicht an, weder im freien Vermögen noch in der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) oder beim Kapitalbezug aus der Pensionskasse. Dies zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit der Luzerner Kantonalbank AG (LUKB).

Angst vor Verlusten bremst Investitionsbereitschaft

«Ungleichheiten verstärken sich beim Anlegen», erklärt Studienautor Simon Amrein. «Gerade Menschen mit weniger Vermögen haben am meisten Angst vor Verlusten – und wer mehr Angst vor Verlusten hat, verfügt häufig über weniger Finanzwissen.» Mit dem starken Fokus auf das Konto verpassen diese Personen langfristig Chancen auf höhere Renditen, welche für den Vermögensaufbau wichtig wären.

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