GDV warnt trotz geringerer Schäden vor Folgen des Klimawandels
Die versicherten Schäden durch Naturgefahren in Deutschland lagen im ersten Halbjahr unter den Werten der Vorjahre, bleiben aber auf hohem Niveau.
Der GDV mahnt, dass die langfristige Bedrohung durch Extremwetterereignisse aufgrund des Klimawandels weiter zunimmt und umfassende Schutzmassnahmen erfordert. Adobe Stock
«Mit rund einer Milliarde Euro fielen die versicherten Schäden aus Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen geringer aus als aufgrund des langjährigen Durchschnitts erwartet», sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Auf die Sachversicherung entfallen demnach rund 500 Millionen Euro Schäden durch Sturm, Hagel und Blitz. Hinzu kommen 100 Millionen Euro Schäden durch weitere Naturgefahren wie Überschwemmung und Starkregen. In der Kraftfahrtversicherung beliefen sich die Schäden durch Stürme und Überschwemmungen auf 350 Millionen Euro. Erfasst wurden in der Statistik Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben sowie Kraftfahrzeugen.