In einer Welt, in der sich mehr und mehr Menschen zumindest temporär in häusliche Quarantäne begeben und sich im Homeoffice bewegen, reduziert sich die Zahl der gefahrenen Autokilometer im zweiten und möglicherweise auch im dritten Quartal vermutlich recht deutlich – und damit auch die Unfallhäufigkeit. Diese sinkt zusätzlich, weil weniger Staus die Strassen verstopfen. «Wir können diese Tendenz feststellen», sagt ein Sprecher der Baloise auf Anfrage. Auch Helvetia registriert aktuell weniger Schadenfälle im Bereich Motorfahrzeugversicherungen. «Dafür kann es aber verschiedene Gründe geben», erklärt Helvetia-Sprecher Jonas Grossniklaus: «Einerseits bewegen sich weniger Kunden mit ihren Fahrzeugen auf den öffentlichen Strassen, weshalb es auch weniger Fahrzeugschäden gibt. Andererseits haben einige Garagen ihren Betrieb reduziert oder ganz geschlossen, vor allem im Tessin. Zudem können Reparaturen nicht sofort ausgeführt werden, da Ersatzteil-Lieferungen länger dauern.» Gemäss Sprechern von Axa und Zurich ist es derzeit noch zu früh für eine erste Einschätzung.