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High-Yield-Markt in der Schweiz

Wellington Management: Wie ein Akteur den Markt prägt

Während Staatsanleihenrenditen stagnieren, rücken High-Yield-Anleihen in den Fokus. Wellington Management baut deshalb die Präsenz in der Schweiz aus.

Andrea Hohendahl

Anleihen
Der High-Yield-Markt gewinnt auch in der Schweiz an Bedeutung. Getty Images

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Dieser Artikel ist Teil der Market Opinion «High Yield bietet Chancen», die in Zusammenarbeit mit Wellington Management realisiert wurde.
Die Risikoprämien am europäischen High-Yield-Markt verharren derzeit auf historisch günstigen Niveaus. Gleichzeitig deuten Prognosen für Ausfallraten auf ein robusteres Umfeld hin, als viele Marktteilnehmer erwarten. In dieser Konstellation entsteht Spielraum für Investoren, die bewusst in höher verzinste Anleihen unterhalb des Investment-Grade-Segments investieren. Für Pensionskassen und Versicherungen in der Schweiz bietet dies eine Möglichkeit, stabile Cashflows mit attraktiverer Vergütung zu kombinieren – vorausgesetzt, die Auswahl erfolgt selektiv. An dieser Schnittstelle positioniert sich Wellington Management, wie der laut eigenen Angaben grösste private Asset Manager in einem Fachbeitrag schreibt.

Präsenz in Zürich: Ausbau mit adressiertem Kundensegment

In Zürich verstärkt Wellington derweil sein Team und adressiert damit explizit die Bedürfnisse institutioneller Schweizer Investoren. So vermeldeten etwa im August 2025 diverse Medien die Ernennung von Désirée Pastore zur Relationship-Managerin, womit das Unternehmen den Ausbau der lokalen Kundenbetreuung unterstreicht. Bereits am Anfang Mai 2025 wurde über den Wechsel des Fondsselektors Sascha Hasterok in das globale Portfolio-Advisor-Team von Wellington – mit Zuständigkeit für den DACH-Markt orientiert. Diese Personalien verdeutlichen derweil die strategische Absicht: Klare Nähe zum Investor und Stärkung der regionalen Marktpräsenz.

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Kompetenzprofil: Research-Tiefe als Differenzierungsmerkmal

Wellington Management zählt im Fixed-Income-Bereich zu den Schwergewichten: Über 475 Milliarden US-Dollar werden im Anleihebereich verwaltet, unterstützt von mehr als 200 Investment-Profis mit durchschnittlich über 15 Jahren Erfahrung, wie das Unternehmen ausweist. Im High-Yield-Segment kombiniert das Haus Bottom-up-Analysen mit Top-down-Perspektiven, abgestützt durch Credit-, ESG- und Equity-Research. Analysen des Unternehmens heben derweil hervor, dass ineffiziente Preisbildung und ein hohes Mass an Heterogenität Chancen für aktive Manager schaffen.
Neben seiner Research-Tiefe und Marktpräsenz tritt Wellington in der Schweiz vor allem durch spezialisierte Fonds im High-Yield-Segment auf. Dazu zählt etwa ein UCITS-Fonds mit Euro-Fokus, der aktiv gemanagt wird und den ICE BofA Euro High Yield Constrained Index übertreffen soll. Gemeinsam weiteren Produkten verfolgt Wellington Management einen aktiven Ansatz: Es wird dabei nicht auf breite Marktindexierung, sondern auf gezielte Auswahl von Emittenten, die aus Sicht des Managements Chancen im globalen High-Yield-Spektrum bieten, gesetzt. Damit soll den Anlegern ein Spektrum an Optionen zur Verfügung stehen, das sich flexibel an individuelle Risikoprofile anpassen lässt.

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Einordnung im Schweizer Akteursfeld

Der Schweizer Markt wird von internationalen Häusern wie Pimco, BlackRock als auch von der Grossbank UBS dominiert. Wellingtons Ausbau in Zürich zeigt, dass das Haus den Wettbewerb intensiviert und Schweizer Institutionelle gezielt adressiert, wobei sich die Betreuung insbesondere auch stark an Pensionskassen und Versicherer richtet.

Märkte bleiben die Bühne

Der High-Yield-Markt bleibt derweil eine Arena, in der sich Chancen und Risiken in kurzen Zyklen abwechseln. Für Häuser wie Wellington Management bedeutet dies: Selektive Strategien, profunde Research-Ressourcen und lokale Verankerung sind entscheidend, um sich im hart umkämpften Markt Vertrauen aufzubauen.

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