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Sparmassnahmen

HDI zieht sich aus Galvanik-Risiken zurück

Die HDI Versicherung restrukturiert ihr Portfolio und beendet Verträge für Feuer- und MultiRisk-Versicherungen im KMU-Bereich.

Feuerwehrauto Feuerwehrfahrzeug
HDI wird bei Brandrisiken restriktiver. benjaminnolte - stock.adobe.com

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Angesichts steigender Kosten und hoher Schadenbelastungen geht die HDI Versicherung restriktiver vor. Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) müssen sich auf Kündigungen ihrer Feuer- und MultiRisk-Verträge einstellen. Das berichtet die Branchenplattform Versicherungswirtschaft.heute. Vor allem Galvanik-Betriebe sind betroffen: Ab dem 1. Januar 2025 stellt HDI den Versicherungsschutz für diese Risiken komplett ein. Diese Entscheidung wurde durch einen Vorstandsbeschluss gefasst und bestätigt laut dem Platow-Brief auch den Rückzug des Versicherers aus diesen hochschadenanfälligen Bereichen.
Der Branchenverband der Versicherer zeigt sich besorgt, da dies viele KMUs in Bedrängnis bringen könnte. Die HDI begründet ihren Schritt mit einem „hohen Schadenpotenzial“, welches diese spezifischen Risiken bergen. Allerdings betont der Versicherer, dass der Bereich Galvanik weniger als fünf Prozent des Geschäfts ausmacht. Weitere Rückmeldungen der HDI blieben aus, da der gestrige Feiertag eine Stellungnahme verzögerte. Betroffen von diesen Massnahmen sind vorwiegend KMUs; die Versicherungen für Großkunden bleiben unangetastet. (Versicherungswirtschaft.heute/hzi/hoh)

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