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Neustart

Wefox setzt auf das MGA-Modell

Das Unternehmen stellt sich neu auf und erhält frisches Geld. Der einstige Firmengründer ist weg - laut dem neuen Management hatte «niemand den Überblick».

Matthias Niklowitz

Wefox Insurtech
Das Insurtech Wefox will sich komplett neu aufstellen. IMAGO/Pond5 Images

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«The European insurance platform combining smart distribution and MGA services», heisst es auf der Webseite von Wefox. Im Juli hatte das ursprünglich deutsche Unternehmen bei Investoren 151 Millionen Euro eingesammelt, «um die neue Strategie mit Fokus auf dem MGA-Geschäft und smarter Versicherungdistribution zu finanzieren», wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Summe setzt sich zusammen aus einer Kapitalerhöhung, die überwiegend von Altinvestoren getragen wird, und in Form einer Refinanzierung der Kreditlinie.

Fehlender Überblick

Vom ursprünglichen Heimmarkt Deutschland ist nicht mehr die Rede - mit zwei Transaktionen war Wefox vor einem Jahr aus diesem Markt ausgestiegen. Im September kam mit Joachim Müller ein ex-Allianz-Manager als neuer CEO an Bord. Im Dezember wurde das in Liechtenstein zusammengefasste Versicherungsgeschäft verkauft und in den vergangenen Monaten erfolgten weitere Verkäufe italienischer Firmenteile. Es verbleibt das Geschäft in Österreich, in den Niederlanden und in der Schweiz.

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