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WEF-Global Risks Report warnt bereits seit 2006 vor Pandemien

FΓΌr Fachleute kam die Corona-Pandemie nicht aus heiterem Himmel. So hat beispielsweise der Global Risks Report des World Economic Forum WEF bereits seit 2006 vor Pandemien gewarnt.

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Das WEF arbeitet bei diesem jΓ€hrlich erscheinenden Report mit Partnern und Instituten zusammen, so mit Marsh McLennan, SK Group und der Zurich Insurance Group. Grundlage des Berichts ist die jΓ€hrliche Umfrage bei ΓΌber 650 Mitgliedern des Weltwirtschaftsforums.
Wenig ΓΌberraschend setzt der diesjΓ€hrige Report fΓΌr die kommende Dekade Infektionskrankheiten an erster Stelle derjenigen Risiken mit der grΓΆssten Auswirkung. Hier die Rangliste:
  1. Infektionskrankheiten,
  2. Klimaschutzversagen und andere Umweltrisiken,
  3. Massenvernichtungswaffen,
  4. Verlust der biologischen Vielfalt,
  5. Krisen bez. natΓΌrliche Ressourcen,
  6. durch Menschen verursachte UmweltschΓ€den,
  7. Lebensunterhaltskrisen.
Geht es dagegen um die Eintretenswahrscheinlichkeit von globalen Risiken in den nΓ€chsten 10 Jahren, sieht es folgendermassen aus:
  1. Extreme Wetterereignisse,
  2. Klimaschutzversagen,
  3. durch Menschen verursachte UmweltschΓ€den,
  4. Infektionskrankheiten,
  5. BiodiversitΓ€tsverlust,
  6. digitale Konzentration auf wenige Anbieter,
  7. digitale Ungleichheit.
Der WEF-Report ist aufgrund seiner professionellen Basis ein gutes Instrument, um langfristig anstehende Herausforderungen zu erkennen und – politischer Wille vorausgesetzt – idealerweise auch anzugehen. (rΓΌ/hzi/kbo)

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