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Lohngleichheit – löbliche Tendenzen bei der Assekuranz

Die Assekuranz hat einige Anstrengungen in Sachen gleicher Lohn für gleiche Arbeit getätigt, dennoch muss das Thema weiter auf der strategischen Agenda bleiben. Denn Fairness ist ein wichtiger Reputationsfaktor.

Sandra Escher Clauss

Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden sind dazu verpflichtet, bis spätestens Ende Juni 2021 eine erste Lohngleichheitsanalyse durchzuführen.
Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden sind dazu verpflichtet, bis spätestens Ende Juni 2021 eine erste Lohngleichheitsanalyse durchzuführen.Adobe Stock

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Die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau ist in der Schweiz nach wie vor nur wenig gelebte Realität. Immerhin zeigen die vergangenen Jahre, dass die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede tendenziell kleiner werden – dies allerdings eher nach dem Motto steter Tropfen höhlt den Stein als aus tief verwurzelter Überzeugung.
Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BfS) beträgt die Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern noch immer knapp 20 Prozent und selbst unter Berücksichtigung von erklärten Faktoren wie Beruf, Branche oder Ausbildung verdienen Frauen gesamtschweizerisch im Durchschnitt 7,7 Prozent weniger als Männer.

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