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Mobbing und Belästigung

Britische Aufsicht verlangt Offenlegung von Übergriffen bei Versicherern und Banken

Mehr als 1000 britische Banken und Versicherer müssen Auskunft zu sexueller Belästigung und Mobbing geben. Es drohen empfindliche Strafen.

GROSSBRITANNIEN LONDON FINANZDISTRIKT
Dunkle Wolken über dem Finanzdistrikt London: Die FCA verlangt Auskunft zu sexueller Belästigung. Keystone

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Die britische Finanzaufsicht FCA hat Banken und Versicherungen zur Offenlegung von sexueller Belästigung und Mobbing aufgefordert. Mehr als 1000 Institute müssen Auskunft darüber geben, wie viele Fälle sie seit 2021 verzeichnet haben und wie sie damit umgegangen sind, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.
Den Stein ins Rollen gebracht hatten Beschwerden von Opfern, denen zufolge sie oft zum Schweigen gebracht oder zum Rücktritt gezwungen wurden.

Rüge, Geldstrafe oder Durchsuchung möglich

Insgesamt hat die FCA nach eigenen Angaben ihre Mitteilungen an 184 Investmentbanken, 217 gewerbliche Versicherer, 349 Versicherungsvermittler und 288 Grosshandelsmakler geschickt. Antworte eine Firma nicht, drohe eine öffentlichen Rüge, eine Geldstrafe oder eine Durchsuchung.
Einem Anwalt zufolge gilt die Forderung auch dann, wenn Unternehmen einer Verschwiegenheitspflicht unterliegen. Neben der Anzahl der Fälle fragt die Behörde auch nach den jeweiligen Führungspersonen und wo die Fälle stattfanden.
(reuters/gku)

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