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Versicherungsaufsicht

Deutsche Versicherer mit hohen Illiquiditätsrisiken, warnt EIOPA

Deutsche Versicherer sind laut der europäischen Aufsichtsbehörde EIOPA europaweit am stärksten gegenüber illiquiden Unternehmensanleihen exponiert.

Petra Hielkema
Die europäische Versicherungsaufsicht geht mit deutschen Versicherern hart ins Gericht: EIOPA-Chefin Petra Hielkema. ©Sarah Kastner/VVW

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Das geht aus einem der bislang detailliertesten Berichte zu den Private-Credit-Investments der Branche hervor. Mit rund 91,8 Milliarden Euro waren zum Jahresende mehr als 40% der Anleihebestände deutscher Versicherer in nicht gelisteten Papieren angelegt, erklärte EIOPA am Montag in Frankfurt.
Insgesamt hielten europäische Versicherer – ohne index- oder fondsgebundene Anlagen – rund 1,2 Billionen Euro an Unternehmensanleihen, von denen etwa 13% illiquide oder nicht gelistet waren. Versicherer könnten «erhebliche Verluste» erleiden, falls sie solche Vermögenswerte in einer Abschwungphase unter Buchwert verkaufen müssten, warnte EIOPA.

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