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Zur Rose unterstreicht mit Umfirmierung den Fokus auf Deutschland

Die Thurgauer Versandapotheke Zur Rose wittert in Deutschland das grosse Geschäft: Der Medikamentenmarkt beläuft sich auf 50 Milliarden Euro.

SCHWEIZ APOTHEKE ZUR ROSE MIGROS
Eine Zur Rose Apotheke im Migros am Zürcher Limmatplatz. Keystone

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Die Thurgauer Versandapotheke Zur Rose hat jüngst den Verkauf ihres Schweizer Geschäfts an die Migros angekündigt. Damit verschiebt sich der Fokus vollständig auf das elektronische Arztrezept in Deutschland. Dieses soll ab Januar 2024 zum Standard werden und die Umsätze der Gruppe in neue Höhen hieven.
Unterstrichen wird der Anspruch nun durch eine geplante Umfirmierung der Zur Rose AG in Doc Morris AG. Ein entsprechender Antrag wird der Generalversammlung vom 4. Mai vorgelegt, wie Zur Rose am Donnerstag mit den Jahreszahlen mitteilte.
Unter der Marke «Doc Morris» ist die Gruppe schon in Deutschland unterwegs. Seinen Sitz und die Börsenkotierung will das Unternehmen aber in der Schweiz behalten.

E-Rezept bringt enormes Potenzial

Dennoch liegt die Zukunft in Deutschland: Die Gruppe beziffert den jährlichen Umsatz für den dortigen Medikamentenmarkt auf 50 Milliarden Euro. Besonders im Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten sieht Zur Rose mit der kommenden Umsetzung des elektronischen Rezepts ein «enormes Potenzial».
Nur haperte es bisher mit der Umsetzung. Offiziell wurde das E-Rezept in Deutschland nämlich bereits 2022 eingeführt. Mangelnde Unterstützung der Ärzteschaft sowie technische Probleme und weit verbreitete Bedenken zum Datenschutz waren laut Experten Gründe für die immer wieder auftretenden Verzögerungen. (awp/hzi/sec)

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