Wer beschäftigt sich in jungen Jahren schon gerne mit den Themen Invalidität und Erwerbsunfähigkeit? Dabei kann sich auch für Lernende ein genauer Blick auf mögliche Konsequenzen und entsprechende Versicherungslösungen lohnen. In der Regel gilt: In der Schweiz sind Lernende und Praktikanten aufgrund ihres tiefen Einkommens nicht in der Pensionskasse versichert. Somit würden sie im Falle einer bleibenden Erwerbsunfähigkeit lediglich die ausserordentliche IV-Rente aus der 1. Säule von rund CHF 1‘600 erhalten. Ohne zusätzliche Einkünfte können im Alter von 18 Jahren noch Ergänzungsleistungen (EL) eingefordert werden. Damit wird zumindest das Existenzminimum von ca. CHF 3‘000 bis zum Lebensende gesichert - aber auch nicht mehr.
Ein möglicher Trumpf im Kampf um Talente
Deshalb sollen die Unternehmenskunden und deren Ausbildungsverantwortliche in der Beratung stärker auf diese Lücke sensibilisiert werden. «Gerade in Zeiten des Fachkräfte- und Personalmangels und vielen offenen Lehrstellen ist es auch eine Möglichkeit, sich mit diesem zusätzlichen Versicherungsschutz als moderner und attraktiver Arbeitgeber zu positionieren», ist Blundo überzeugt. Der Preis jedenfalls sollte nicht abschreckend wirken: Je nach Branche Auszubildenden betragen die jährlichen Kosten der Lernendenversicherung, die in Zusammenarbeit mit der Baloise entstand, zwischen CHF 600 und CHF 840.