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CyberkriminalitΓ€t

Verdoppelung der Cyberangriffe in der Schweiz

Der Anstieg der Cyberattacken im ersten Halbjahr 2021 ist enorm. Vor allem Pishing, Fake-Sextorsion und falsche Support-Anrufe haben zugenommen.

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hackerGetty Images

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Dem Nationalen Zentrum fΓΌr Cybersicherheit (NCSC) sind im ersten Halbjahr 10'234 FΓ€lle von CyberkriminalitΓ€t gemeldet worden. Diese starke Zunahme im Vergleich zu 2020 ist gemΓ€ss Mitteilung auf eine hohe Zahl von FΓ€llen von Fake-Sextortion oder Phishing zurΓΌckzufΓΌhren.

Erpressung und Suche nach Kontodaten

Als Fake-Sextortion bezeichnet man eine bestimmte Art von Erpressungsversuch. Die TΓ€ter behaupten in einer E-Mail jeweils, dass sie Foto- oder Videomaterial gesammelt haben, das den Mail-EmpfΓ€nger wΓ€hrend eines angeblichen Besuchs auf pornografischen Websites zeigen soll. Die Erpresser drohen mit der VerΓΆffentlichung des Bild- oder Videomaterials, wenn eine geforderte LΓΆsegeld Zahlung nicht innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt wird.
Unter Phishing versteht man die unrechtmΓ€ssige Beschaffung von persΓΆnlichen Daten ΓΌber gefΓ€lschte Websites, E-Mails oder Kurznachrichten. Die TΓ€ter verfolgen das Ziel, an Kontodaten zu gelangen oder einer Personen in anderer Art und Weise zu schaden.
Weiter zur hohen Zahl beigetragen habe aber auch das neue Meldeformular des NCSC und dessen Β«prominente Platzierung auf der StartseiteΒ» der BehΓΆrde, hiess es weiter in der Mitteilung.

Fake-Anrufe von Microsoft

Weitere hΓ€ufig gemeldete Betrugsarten sind CEO Betrug und Fake Support Anrufe, wie im Halbjahresbericht steht. Bei einem CEO Betrug handelt es sich um eine angeblich dringende Zahlungsaufforderung vom Chef oder PrΓ€sidenten. Typischerweise ist der Chef oder PrΓ€sident fΓΌr RΓΌckfragen telefonisch nicht erreichbar.

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Bei Fake Support Anrufen gibt sich eine Person als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin einer IT-Firma aus und gibt vor, dass der Computer verseucht sei und repariert werden mΓΌsse. Dazu mΓΌsse eine Software installiert werden. Laut NSCS geben sich die Anrufer meist als Microsoft-Mitarbeitende aus.
Zu den Delikten mit typischerweise hohen Schadenssummen gehΓΆren Investitionsbetrug. Dem NCSC wurden im ersten Halbjahr 252 FΓ€lle gemeldet, in 38 FΓ€llen sei es zu einem finanziellen Verlust gekommen. (awp/sda/hzi)

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