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Prognose

Swiss Re: Ukraine-Krieg dürfte Versicherer weniger kosten als erwartet

Gemäss des Schweizer Rückversicherer Swiss Re könnten die Kriegs-Kosten für die Versicherer tiefer ausfallen, als erwartet.

 Swiss Re-Finanzchef John Dacey
Swiss Re-Finanzchef John Dacey zVg

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Der Krieg in der Ukraine könnte die Versicherungsbranche dem Schweizer Rückversicherer Swiss Re zufolge weniger teuer zu stehen kommen als ursprünglich befürchtet. Die Kosten könnten das Niveau einer mittelschweren Naturkatastrophe erreichen, sich mithin in einer Spanne von zehn bis 20 Milliarden Dollar bewegen, sagte Finanzchef John Dacey am Donnerstag. «Das Szenario, mit dem wir heute arbeiten, ist am unteren Ende angesiedelt.»
Dacey betonte, dass die Prognoseunsicherheit sehr hoch sei und die Kosten mit zunehmender Kriegsdauer steigen würden. Vor einem Monat hatte die Nummer zwei der Rückversicherungsbranche gewarnt, dass sich die Versicherungsschäden auf rund 15 Milliarden Dollar belaufen könnten. Der Rivale von Branchenprimus Münchener Rück und Hannover Rück hat im Zusammenhang mit dem Krieg vorsorglich 283 Millionen Dollar zur Seite gelegt. Zusammen mit Schadenaufwendungen von gut einer Milliarde Dollar für die Corona-Pandemie und Naturkatastrophen führte das im ersten Quartal zu einem Verlust von 248 Millionen Dollar. (reuters/hzi/sec)
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