Die aktuelle Lawinensituation erinnert daran, welches Schadenpotenzial von grossen Schneemengen ausgehen kann. Eine Analyse von Helvetia-Schadendaten von 1990 bis 2025 zeigt, dass Lawinen rein finanziell betrachtet im langfristigen Vergleich einen marginalen Anteil an den gesamten ausbezahlten Schäden aus Naturkatastrophen, den sogenannten Elementarschäden, ausmachen. Über den Betrachtungszeitraum hinweg liegt der Anteil von Lawinenschäden am gesamten Elementarschadenaufwand im tiefen einstelligen Prozentbereich. Im Vergleich zu anderen Naturgefahren wie Überschwemmungen oder Hagel, verursachen Lawinen räumlich begrenztere Schäden und treten zumeist in freiem Gelände auf.