Abo
Fokuswoche Lebensversicherungen

«Erstkontakte erfolgen nur, wenn man online auffindbar ist»

Unterdessen glauben Kunden an Alternativen zur Lebensversicherung. Darum seien Touchpoints immer wichtiger für die Versicherer, sagt HSG-Professorin Johanna Gollnhofer.

Andreas Minor

Johanna Gollnhofer, Professorin Marketing und Direktorin am Institut für Marketing & Customer Insight, Universität St. Gallen (HSG)
«Man merkt ja schon beim Wort Lebensversicherung: Es ist keine Versicherung wie etwa beim Hausrat, die man gefühlt jedes Jahr wechselt, sondern es geht um eine lebenslange Bindung»: HSG-Professorin und Marketingspezialistin Johanna Gollnhofer. Handout / RMS Visuals / Midjourney

Werbung

Worin liegen die Herausforderungen für Versicherungsgesellschaften, junge Leute für eine Lebensversicherung zu gewinnen, Johanna Gollnhofer?

Jüngere Leute sind ein anderes Zielsegment und kommen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und mit unterschiedlichen Wahrnehmungen in den Markt.
Früher galten Lebensversicherungen als das Nonplusultra zur langfristigen Sicherung des Wohlstandes. Heutzutage gibt es natürlich auch andere Instrumente, die sehr niederschwellig zugänglich sind, um Vermögen fürs Alter aufzubauen. Und: Auch denen bringt die jüngere Generation – das sieht man in vielen Umfragen – grosses Vertrauen entgegen.

Relevante Themen

Werbung