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Vorsorge

Pensionskassen-Monitor: Deckungsgrade leicht erholt

Während sich die Anlagen in Aktien und Immobilien im vierten Quartal leicht erholten, gab es auf der Obligationenseite weitere Verluste.

Sparschwein Schweiz
Per Ende 2022 resultierte für eine durchschnittliche Schweizer Pensionskasse eine Minusperformance von rund 12 Prozent. imago stock&people

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Im vierten Quartal 2022 hatten die Vorsorgeeinrichtungen auf der Obligationenseite unter weiteren Kursverlusten zu leiden – bei Aktien und Immobilien hellte sich das Bild etwas auf, zeigt der neuste Swisscanto Pensionskassen Monitor (PDF).
Die Kursverluste sowohl auf der Aktien- wie auf der Obligationenseite blieben auf Jahressicht zweistellig und damit so schlecht wie selten.

12 Prozent Minus im Jahr 2022

Die Deckungsgrade konnten sich im Vergleich zum Vorquartal leicht auf durchschnittlich 105,6 Prozent erholen. Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erwirtschafteten im vierten Quartal 2022 eine geschätzte Rendite von 1,36 Prozent.
Zum Jahresende resultierte für eine durchschnittliche Schweizer Pensionskasse eine Minusperformance von rund 12 Prozent, heisst es im Bericht.

Wenige Kassen mit hohem Deckungsgrad

Nur 21 Prozent der privatrechtlichen Kassen und 8 Prozent der öffentlich-rechtlichen Kassen wiesen einen Deckungsgrad von über 115 Prozent aus.
In einer Unterdeckung befanden sich 16 Prozent der privatrechtlichen Kassen und 44 Prozent der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung und 92 Prozent der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Teilkapitalisierung.

Anlageumfeld bleibt schwierig

Das Spannungsfeld von immer noch hohen Inflationsraten, geldpolitischen Bremsmanövern und Rezessionsbefürchtungen werde auch das Anlagejahr 2023 prägen.

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(pm/hzi/gku)

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