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Quartalsbilanz

Swiss Life legt bei Prämien und Fee-Erträgen zu

Swiss Life ist mit Wachstum in das Jahr 2025 und die neu angelaufene, dreijährige Strategieperiode gestartet.

SCHWEIZ VERSICHERUNG SWISS LIFE
Swiss Life mit erfreulichem Start in die neue Strategieperiode. Keystone

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Die Swiss Life ist mit Wachstum ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Finanzkonzern steigerte im ersten Quartal 2025 sowohl die Prämien- als auch die Gebühreneinnahmen. Zudem flossen der Vermögensverwaltung Neugelder in Milliardenhöhe zu.
Von Januar bis März stieg das Prämienvolumen um 5 Prozent auf 7,92 Milliarden Franken. Die mit Finanzberatungen oder in der Vermögensverwaltung eingenommenen Gebühren wuchsen um 3 Prozent auf 659 Millionen, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Swiss Life legt für das erste Quartal keine Gewinnzahlen vor.
Konzernchef Matthias Aellig sprach an einer Telefonkonferenz von einem guten Start in die bis 2027 laufende neue Strategieperiode. Auch die direkten Anlageerträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 1,08 Milliarden Franken, während die SST-Kapitalquote mit 201 Prozent weiterhin klar über dem Ziel-Korridor von 140 bis 190 Prozent steht.

Solider Heimmarkt

Bis auf wenige Ausnahmen ist der Konzern im Startquartal in allen Geschäftsbereichen gewachsen. Vor allem in Frankreich gelang es, das Wachstumstempo hochzuhalten. Die weiterhin gute Nachfrage nach anlagegebundenen Vorsorgelösungen sowie höhere Preise bei Kranken- und Risikoversicherungen führten zu höheren Prämieneinnahmen im Umfang von 11 Prozent.

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Wachstum erzielte Swiss Life auch im Heimmarkt Schweiz. Da legten die Prämien um 3 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken zu. Zugleich stagnierten die in der beruflichen Vorsorge mit teilautonomen Lösungen verwalteten Vermögen bei 7,8 Milliarden. Dieses Geschäft war jedoch in den letzten Jahren kräftig gewachsen.
In Deutschland wuchsen die Prämien um 3 Prozent, in der Markteinheit International gar um 7 Prozent. Während in der Schweiz (+11%), in Frankreich (+7%) und in Deutschland (+5%) auch die Gebühreneinnahmen respektive die sogenannten Fee-Erträge zulegten, schrumpften diese im internationalen Geschäft um 5 Prozent.

Hoher Neugeldzuwachs

Wesentlich zum Wachstum im Fee-Geschäft trugen einmal mehr die Swiss Life Asset Managers bei. Da verwaltet der Konzern für institutionelle Kunden wie etwa Pensionskassen Gelder. Die Fee-Erträge rückten in dieser Einheit um 5 Prozent auf 232 Millionen Franken vor.
Auffällig waren die hohen Summen an Neugeld, die von Drittkunden dem Asset Management (TPAM) zuflossen. Netto betrug der Neugeldzufluss unüblich hohe 9,3 Milliarden Franken nach nur 0,7 Milliarden im ersten Quartal 2024. Die verwalteten TPAM-Vermögen erhöhten sich seit Jahresbeginn um 10 auf 135 Milliarden.
«Wir sehen im Drittkundengeschäft derzeit ein sehr gutes Momentum», sagte Finanzchef Marco Gerussi an der Telefonkonferenz. Er begründete dies vor allem mit dem Einstieg ins Geschäft mit Index-Produkten und dem Gewinn von Vermögensverwaltungsmandaten.

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In den kommenden Quartalen sei mit weiteren Zuflüssen zu rechnen, wenn auch nicht im selben Ausmass wie bisher, fuhr Gerussi fort. Im Gesamtjahr 2025 könne sich der Neugeldzufluss im Umfang von gegen 20 Milliarden Franken bewegen. (awp/hzi/pg)

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