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Swiss Life: Der Weg ins Private Banking ist hart

Das Schweizer Private Banking steht vor dem Umbruch. Im unteren Marktsegment mΓΆchte die Swiss Life mitmischen. Der Weg ist hart.

Matthias Niklowitz, Journalist und Jurymitglied des Swiss Insurance Innovation Award.

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Das schweizerische Private Banking steht vor einigen Herausforderungen, wie unter anderem aus einer Branchenerhebung des Beratungsunternehmens KPMG in Zusammenarbeit mit der UniversitΓ€t St. Gallen hervorgeht: Mit dem Ende der geopolitischen Ruhe und der Tiefzinsphase geht auch eine Γ„ra zu Ende, in der Private-Banking-Kunden und -Kundinnen historisch gesehen einfach ΓΌberproportionale Wertsteigerungen einfahren konnten. Die Privatbanken profitierten davon – allerdings unterschiedlich. Das meiste Wachstum entfΓ€llt auf die grΓΆsseren Privatbanken, die gleichzeitig auch die Kosten im Griff haben. Vor allem bei den kleineren Privatbanken kumulieren sich die Herausforderungen: Von einigen Ausnahmen abgesehen sind hier die Kosten zu hoch, die regulatorischen Anforderungen wachsen laufend weiter, und es stellen sich aufgrund der GrΓΆsse auch nicht die Skaleneffekte ein, die jetzt gefragt sind.

Loyale Kundschaft, standardisierte Prozesse

Im Umbruch ist auch und gerade das unterste Private-Banking-Marktsegment, bei dem die Kundinnen und Kunden ΓΌber freie VermΓΆgen zwischen 0,5 und 4 bis 5 Millionen Franken verfΓΌgen. Dieses oft als Β«affluentΒ» bezeichnete Marktsegment, bei dem sich Vorsorge- und VermΓΆgensthemen ΓΌberlagern, wird in der Schweiz zunehmend von der Swiss Life attackiert: Ende 2021 kΓΌndigte man hierfΓΌr den Ausbau des Vertriebs um 200 Personen an. Mit Β«Nase voll vom alten Job?Β» fischt man im Pool der Talente, die bei den Banken nicht (mehr) glΓΌcklich sind.

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Differenziertes Bild der Affluent-Strategie

Der Zwischenbericht der Swiss Life zum ersten Halbjahr 2022 zeigt, dass die Strategie aufgeht: Das sogenannte Fee-GeschΓ€ft – die GebΓΌhreneinnahmen, die auch aus der Finanzberatung kommen – stieg trotz des garstigen Umfeldes, unter dem die Privatbanken mit bis zu 14 Prozent tieferen verwalteten VermΓΆgen konfrontiert waren, weiter an. WΓ€hrend es fΓΌr die Privatbanken laut den Prognosen von Analystinnen und Analysten in den kommenden Quartalen anspruchsvoll weitergeht, sieht es bei der Affluent-Strategie der Swiss Life differenziert aus... Sie mΓΆchten weiterlesen? Das freut uns sehr! Bitte beachten Sie die nachfolgende Infobox.
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