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Jahresauftakt 2026

Swica stellt sich schlanker auf und will «noch einen Zacken zulegen»

Was hat Versicherer 2025 bewegt, was nehmen sie sich für 2026 vor? Antworten gibt unsere Serie zum Jahresauftakt. Teil 12 mit Swica.

Bernd De Wall

Reto Dahinden, CEO Swica.
Navigiert Swica seit 2012 als CEO durch raue Gesundheitsgewässer: Reto Dahinden. zVg

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Blick in den Rückspiegel: Umstrukturierung und Rückkehr in die Gewinnzone

Offener, flexibler, schlanker: Es handelte sich eher nicht um eine Schönheitsoperation, als die Nr. 4 unter den Schweizer Krankenversicherern Ende 2024 ihre neuen Büroräumlichkeiten im Hauptsitz in der Römerstrasse in Winterthur bezog. Der innovative Glasbau – verbunden mit flexibel genutzten Arbeitsstationen entlang der hohen Fenster – symbolisiert für Swica vielmehr den Aufbruch in eine modernere Zukunft. Das zeigt sich auch visuell: Fast zeitgleich wurde das Logo einem zarten Facelifting unterzogen.
Diesen Veränderungen liess die Gesundheitsorganisation gleich Anfang 2025 weitere Schritte folgen, denn neben dem Hauptsitz wurde auch die Unternehmensstruktur modernisiert und flexibler ausgestaltet. Das sich rasch wandelnde und stark regulierte Umfeld hätten dazu geführt, dass die bisherige, dezentral ausgerichtete Organisation punkto Effizenz an ihre Grenzen stiess, teilte Swica damals mit. Mit einem Effizienzprogramm wurde dem entgegengewirkt, die jährlichen Verwaltungskosten sollen so um 50 Millionen Franken jährlich gesenkt werden.

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