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Sicherheit und Gesundheit

Suva ermutigt Betriebe zur Stärkung ihrer Präventionskultur

Die Suva ruft Unternehmen anlässlich des Welttags für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu einer starken Präventionskultur auf.

Die Suva sieht in der Präventionskultur einen Grundpfeiler für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb.
Die Suva sieht in der Präventionskultur einen Grundpfeiler für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb.SUVA

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Laut der Internationaler Arbeitsorganisation (IAO) sterben weltweit jedes Jahr fast 3 Millionen Menschen am Arbeitsplatz – im Vergleich zum Jahr 2000 entspricht das einem Anstieg von über 12 Prozent. Die meisten dieser Todesfälle sind auf Berufskrankheiten zurückzuführen.
Auch in der Schweiz sind die Todesfälle durch Berufskrankheiten höher als die Todesfälle durch Arbeitsunfälle. Zwischen 2019 und 2023 starben jährlich etwa 218 Arbeitnehmende aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit, 153 dieser Todesfälle waren auf Berufskrankheiten zurückzuführen, wie die Suva in einer Mitteilung schreibt. Der Anteil dieser Todesfälle durch Berufskrankheiten (70%) liegt deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt. Zur Erinnerung: In der Schweiz sind 90 Prozent der Todesfälle durch Berufskrankheiten auf Asbest zurückzuführen.

Präventionskultur als Grundpfeiler für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb

Anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz erinnert die Suva daran, dass die lebenswichtigen Regeln und Checklisten immer noch zu den Grundlagen der Unfallverhütung gehören. Gleichzeitig müsse aber auch die Integration einer starken, entwicklungsfähigen und von allen Akteuren gelebten Präventionskultur weiter vorangetrieben werden. Für die Suva braucht es dafür sechs Dimensionen: Kommunikation, Werte & Regeln, Führung, Lernen, Verantwortung und betriebliche Organisation.

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Um die aktuellen Herausforderungen im Bereich Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Freizeitsicherheit zu meistern, sei eine Integration dieses Präventionsansatzes in den betrieblichen Alltag wichtig. «Eine starke Präventionskultur erkennt man daran, dass sicheres und gesundes Arbeiten für den Betrieb und seine Mitarbeitenden eine Selbstverständlichkeit ist», erinnert Heinz Waldmann, Experte Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz bei der Suva.
Schliesslich trage eine starke Präventionskultur nicht nur dazu bei, Unfälle und Absenzen deutlich zu senken, sondern auch die Leistung, die Effizienz, die Qualität der Arbeit sowie das Image und den Ruf des Betriebs zu verbessern. (pd/hzi/pg)


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