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2500 Verdachtsfälle

Suva verhindert Versicherungsbetrug von 31 Millionen Franken

Die Suva hat 2024 durch Missbrauchsbekämpfung rund 31,2 Millionen Franken eingespart, so viel wie nie seit 2007.

Versicherungsbetrug
Die Suva hat im vergangenen Jahr 2500 Verdachtsfälle genauer unter die Lupe genommen. Andrey Popov - stock.adobe.com

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Im Jahr 2024 untersuchte die Suva von 263'601 Fällen, bei denen ein Taggeld oder eine Rente ausbezahlt wurde, 2562 Fälle mit Verdacht auf Missbrauch. Bei insgesamt 934 abgeschlossenen Fällen bestätigte sich der Verdacht bestätigt.

Ungerechtfertigte Leistungsbezüge

Durch die Missbrauchsbekämpfung konnten im letzten Jahr insgesamt 31,2 Millionen Franken eingespart werden. Das ist die zweithöchste Einsparung seit der Einführung der Missbrauchsbekämpfung der Suva im Jahr 2007. 24,9 Millionen Franken stammen aus der Verhinderung von ungerechtfertigten Leistungsbezügen durch Verunfallte oder medizinische Leistungserbringer und 6,3 Millionen Franken aus zusätzlich in Rechnung gestellten Prämien bei versicherten Betrieben. Die durchschnittliche Einsparung pro Fall betrug 26'600 Franken.
Bei der Missbrauchsbekämpfung nutzt die Suva verschiedene Instrumente. Die Spezialistinnen und Spezialisten überprüfen alle Hinweise auf möglichen Versicherungsmissbrauch. Solche Hinweise ergeben sich aus Unstimmigkeiten in den Akten oder kommen von Suva-Agenturen, anderen Versicherern, Behörden und der Bevölkerung. Mit Hilfe von Datenanalysen und Fallprognosen kann Missbrauch zudem frühzeitig aufgedeckt werden.
Auch führt die Suva regelmässig Betriebsrevisionen durch und schaut bei Auffälligkeiten genau hin. Bei einem begründeten Verdacht werden als letztes Mittel Versicherungsdetektive eingesetzt. (awp/hzi/pg)

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