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Neue Studie zur Versicherungswirtschaft

Radikal und disruptiv sind Innovationen bei Versicherern selten

In der Praxis setzen Versicherer sehr oft auf schrittweise Verbesserungen, zeigt eine Studie des Instituts fΓΌr Versicherungswirtschaft der HSG.

Innovationen von GeschΓ€ftsmodellen betreffen oft Γ–kosystemen, bei denen ergΓ€nzende Dienstleistungen rund um den Versicherungskern geschaffen werden.
Innovationen von GeschΓ€ftsmodellen betreffen oft Γ–kosystemen, bei denen ergΓ€nzende Dienstleistungen rund um den Versicherungskern geschaffen werden.Adobe Stock

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In der Versicherungsbranche reichen traditionelle GeschΓ€ftsmodelle oft nicht mehr aus, um den sich wandelnden Anforderungen von Kundinnen und Kunden sowie den dynamischen Marktdynamiken gerecht zu werden. Um im Wettbewerb bestehen zu kΓΆnnen, stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, ihr GeschΓ€ftsmodell kontinuierlich und tiefgreifend zu modernisieren und zu erweitern.

Steigender Druck zur Transformation

Wie geht die Branche mit dem wachsenden Druck zur Transformation um? Und wie werden Innovation konkret umgesetzt? Diesen Fragen ging das Institut fΓΌr Versicherungswirtschaft der UniversitΓ€t St. Gallen gemeinsam mit Crossconsulting und dem InsurLab Germany in einer Studie auf den Grund. AusfΓΌhrlich widmet sich das Papier dem Status quo sowie den Motiven und Methoden, mit denen Versicherungen derzeit Innovationen, insbesondere GeschΓ€ftsmodellinnovationen, angehen.
Dabei zeigt sich beispielsweise, dass die meisten Unternehmen einen Ansatz der kontinuierlichen schrittweisen Verbesserung (65 Prozent) mit bestehenden Technologien, Produkten oder Prozessen verfolgen. Über 75 Prozent der identifizierten GeschΓ€ftsmodellinnovationen weisen Γ–kosystemansΓ€tze auf, bei denen ergΓ€nzende Dienstleistungen rund um den Versicherungskern geschaffen werden.

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Untersucht wurden 94 GeschΓ€ftsmodelle im deutschsprachigen Raum. Die Analyse fokussierte sich dabei auf noch im Markt existente AnsΓ€tze, die aktiv von Versicherungsunternehmen vorangetrieben werden. Ausgeschlossen wurden reine Kooperationen, reine Finanzinvestments sowie konzernunabhΓ€ngige Start-ups. In einem zweiten Schritt wurden neun qualitative Interviews mit Expertinnen und Experten aus der Versicherungsbranche durchgefΓΌhrt, um die Erkenntnisse zu vertiefen.

Es braucht Mut zur VerΓ€nderung

Die qualitativen Interviews zeigten, dass einige Versicherungen bereits fortgeschrittene organisationale FΓ€higkeiten zur Entwicklung von GeschΓ€ftsmodellinnovationen aufgebaut haben. Innovationen und InnovationsaktivitΓ€ten werden hier gezielt und strategisch innerhalb etablierter und erprobter Strukturen vorangetrieben. (pm/hzi/mig)
Das Whitepaper zur Studie β€žBusiness Transformation in der Versicherungswirtschaft: Neue Impulse durch GeschΓ€ftsmodellinnovationen?!β€œ steht kostenlos zum Download bereit.

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