Unterschiede zwischen internen Modellen
In der Studie wurden die internen Modelle für das Nichtlebensversicherungsgeschäft von 75 europäischen Versicherern, die zu 31 Versicherungsgruppen gehören, analysiert. Ziel der Studie war es, die Unterschiede zwischen den internen Modellen zu bewerten, um zu verstehen, ob und inwieweit diese ähnliche Risiken auf konsistente Weise erfassen. Darüber hinaus wurden die Risikoprofile der Nichtlebensversicherung untersucht, um die Gründe zu ermitteln, die das Risikokapital in den ersten fünf Jahren seit der Einführung von Solvabilität II beeinflusst haben. Individuelle Feedbackgespräche
EIOPA und die nationalen Aufsichtsbehörden haben individuelle Feedbackgespräche mit allen Teilnehmern geführt. Die Schlussfolgerungen der Studie werden im Rahmen der nationalen Aufsicht über einzelne Unternehmen und Gruppen (z. B. in Aufsichtskollegien) weiter behandelt. Änderungen der internen Modelle
Unternehmen, die als Ausreisser identifiziert wurden, wurden benachrichtigt und die zuständigen nationalen Aufsichtsbehörden führen derzeit Folgemassnahmen durch. Einige aufsichtsrechtliche Massnahmen haben auch bereits zu Änderungen der internen Modelle geführt. EIOPA wird die nationalen Aufsichtsbehörden bei den Folgemassnahmen unterstützen und die Entwicklung der Ergebnisse überwachen. (pd/hzi/hoh)