Stress reduzieren
Die Studie zeigt, dass grundsätzlich eine Vielzahl digitaler Helfer (z.B. Apps, Wearables) zur Förderung der psychischen Gesundheit verfügbar ist. Zudem haben junge Menschen eine hohe Bereitschaft, auf digitale Helfer zurückzugreifen – beispielsweise um Stress zu reduzieren, die Konzentration zu steigern, gegen Schlafstörungen vorzugehen oder um sich ausgewogen zu ernähren. Auf Probleme abgestimmt
Junge Menschen nutzen solche digitalen Helfer vor allem dann, wenn diese vertrauenswürdig, attraktiv, evidenzbasiert und kostenlos sind. Die Studie zeigt auch, dass digitale Helfer tatsächlich die psychische Gesundheit fördern können, wenngleich die Effekte gering sind. Aktuell nutzen junge Menschen digitale Helfer aber meist nur punktuell bei akutem Bedarf und selten langfristig. Um auf die psychische Gesundheit Einfluss zu nehmen, müssten solche Helfer aber intensiver genutzt und zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden sowie besser auf die Bedürfnisse der jungen Menschen und auf ihre Probleme abgestimmt
sein.