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Steigende Schäden durch Naturkatastrophen

Vier Risikofaktoren und ihre Auswirkungen auf das Risikomanagement

Extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen (NatCat) sind weltweit zu den grössten wirtschaftlichen Risiken geworden.

Hurrikan Katrina
Hurrikan Katrina verursachte historisch gesehen mit die grössten NatKat-Schäden. Keystone

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Die Schäden durch extreme Wetterereignisse nehmen kontinuierlich zu, während die Versicherungsdurchdringung in vielen gefährdeten Regionen nach wie vor begrenzt ist. Um diesen Risiken wirksam zu begegnen und ein verlässlicher Partner im Wandel zu bleiben, müssen Versicherer proaktiv handeln und ihren Ansatz strategisch neu ausrichten. Dr. Melanie Fischer, Analystin für Naturgefahren und GIS/Daten bei HDI Global, beleuchtet die Risikofaktoren im Zusammenhang mit NatKat-Ereignissen und erläutert, wie Versicherer die Widerstandsfähigkeit ihrer Partner gegenüber dem Klimawandel stärken können.

Sozioökonomische Faktoren beeinflussen die Schadenentwicklung

Sozioökonomische Prozesse sind der Hauptgrund für den Anstieg der versicherten NatKat-Schäden. Bevölkerungswachstum, steigender Wohlstand und rasante Urbanisierung führen dazu, dass sich wertvolle Vermögenswerte in Hochrisikogebieten konzentrieren, wodurch die Gefährdung durch Naturkatastrophen zunimmt. Darüber hinaus treiben Baukosten, Arbeitskräftemangel und Unterbrechungen der Lieferketten die Wiederaufbaukosten nach Naturkatastrophen in die Höhe. Die Folgen reichen weit über einzelne Unternehmen oder Haushalte hinaus. Naturkatastrophen können die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen erheblich behindern, Arbeitsplätze gefährden und die lokale Infrastruktur langfristig schwächen. In Ländern mit geringer Versicherungsdurchdringung verschärfen solche Ereignisse die sozialen Ungleichheiten zusätzlich.

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