Herr Thom, das BAG prognostiziert für 2026 eine durchschnittliche Prämienerhöhung von 4,4 Prozent, sie gehen von weit höheren Zahlen aus. Wie kommt es zu dieser Diskrepanz?
Unsere Analyse basiert auf den günstigsten Angeboten, welche bei den Konsumentinnen und Konsumenten sehr beliebt sind. Das BAG hingegen nutzt ein stark geglättetes Verfahren, indem sie den Durchschnitt über alle Prämien betrachten. Diese methodischen Unterschiede erklären, warum unsere Resultate näher an der erlebten Prämienrealität liegen.