In der Sommersession 2024 der eidgenΓΆssischen RΓ€te stehen wichtige gesundheitspolitische Themen auf der Agenda. Die Debatten betreffen sowohl die Sozialversicherungen als auch die Anpassung von Gesetzgebungen im Gesundheitsbereich.
Zankapfel Finanztransaktionssteuer
Am 27. Mai und voraussichtlich am 6. Juni 2024 befasst sich der StΓ€nderat mit der Legislaturplanung 2023β2027. Diese beinhaltet Anpassungen im Bereich der Sozial- und Krankenversicherungen. Ein zentrales Thema ist die EinfΓΌhrung einer Finanztransaktionssteuer zur Finanzierung der AHV, die vom Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) abgelehnt wird.
Am 4. Juni diskutiert der StΓ€nderat ΓΌber Handlungsoptionen bei der Krankentaggeldversicherung. Die SGK-S hat ein entsprechendes Postulat eingereicht, das vom SVV unterstΓΌtzt wird. Es soll LΓΆsungen zur verbesserten Abdeckung der Lohnfortzahlungsrisiken aufzeigen.
Ein weiteres Thema am 6. Juni ist die Anpassung des Versicherungsaufsichtsrechts zur Vermeidung von StandortschΓ€den, insbesondere im Bereich der RΓΌckversicherung. Die Motion Burkart fordert Γnderungen, um die WettbewerbsfΓ€higkeit der Schweizer RΓΌckversicherungsunternehmen zu sichern.
Rechtsgrundlage schaffen
Der Nationalrat behandelt am 12. Juni 2024 die Motion Kuprecht zur Schaffung einer einheitlichen Rechtsgrundlage fΓΌr elektronische Verfahren in der Sozialversicherung. Der SVV unterstΓΌtzt die geΓ€nderte Fassung, die eine bessere Abstimmung mit bestehenden digitalen Verfahren und eine effiziente LΓΆsung fΓΌr alle Sozialversicherungen vorsieht.
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Absenzen am Arbeitsplatz
Weitere wichtige Punkte in der Session sind parlamentarische Initiativen und VorstΓΆsse, die sich mit stressbedingten Berufskrankheiten und der Transparenz bei Absenzen am Arbeitsplatz beschΓ€ftigen. Die Initiativen und VorstΓΆsse zeigen das Bestreben, die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fΓΆrdern und die rechtlichen Grundlagen zu verbessern.