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Schweizer Lebensversicherer gut diversifiziert

Der letzte Auszug aus der IFZ Versicherungsstudie 2020 analysiert den Produktlinien-Konzentrationsgrad (PLKG) der Schweizer Lebensversicherer.

Florian Schreiber

Die kleineren Versicherer weisen – gemessen an den gebuchten BruttoprΓ€mien im direkten Schweizer GeschΓ€ft – eine bessere Diversifikation ihrer PrΓ€mien auf als die grΓΆsseren Gesellschaften.
Die kleineren Versicherer weisen – gemessen an den gebuchten BruttoprΓ€mien im direkten Schweizer GeschΓ€ft – eine bessere Diversifikation ihrer PrΓ€mien auf als die grΓΆsseren Gesellschaften.Adobe Stock

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In 1945 bzw. 1950 entwickelten die beiden Γ–konomen A. O. Hirschman und O. C. Herfindahl den sogenannten Herfindahl-Index. Dieser bis heute das am weitesten verbreite statistische Mass zur Messung von Marktkonzentration, d. h. zur Beantwortung der Frage, wie Marktanteile auf einzelne Unternehmen verteilt sind. FΓΌr die Benchmarking-Analyse der IFZ Versicherungsstudie 2020 ΓΌbertragen wir diese Überlegungen von einer Marktperspektive mit unterschiedlichen Anbietern auf eine Unternehmensperspektive mit unterschiedlichen Produkten. Anders ausgedrΓΌckt, wir wollen ermitteln, wie hoch die Konzentration eines Versicherers auf einzelne Produktlinien ist. Als Ausgangslage dienen die gebuchten BruttoprΓ€mien der Versicherer im direkten Schweizer GeschΓ€ft. GrundsΓ€tzlich gilt, je geringer der Konzentrationsgrad auf einzelne Produktlinien, desto besser die Diversifikation des Versicherers.[1]
Autor:
Prof. Dr. Florian Schreiber
ist Insurance Lead am Institut fΓΌr Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern – Wirtschaft. In dieser Rolle fungiert er auch als Programmleiter des Weiterbildungslehrgangs CAS Future of Insurance sowie als Herausgeber des IFZ Insurance Insights Blog.

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