Die heutige Arbeitswelt zählt immer mehr Selbstständigerwerbende. Bereits über eine halbe Million Frauen und Männer arbeiten auf eigene Rechnung. Diese Personen sind weitgehend frei, wie sie ihre Altersvorsorge gestalten wollen. Einzig die AHV-Beiträge bleiben obligatorisch. Alles andere ist ihnen selbst überlassen. Manche Leute schauen da schon einmal grosszügig an der zweiten und dritten Säule vorbei. Dabei sind die berufliche Vorsorge und das individuelle Sparen nebst der staatlichen AHV wichtige Pfeiler für den Lebensunterhalt nach der Pensionierung. Die Praxis jedoch zeigt, dass jeder vierte Selbstständigerwerbende die Vorsorgeplanung auf die leichte Schulter nimmt. «Man hat Anreize, bei den möglichen Sozialleistungen zu sparen», sagt Stephan Wirz, Geschäftsleitungsmitglied beim Maklerzentrum Schweiz. Oft werde versucht, aus steuerlichen Überlegungen das Einkommen möglichst tief zu halten. Die reduzierten Beiträge würden jedoch später zu einer verminderten AHV-Rente führen.
Vorteil einer Aktiengesellschaft
Die Selbstständigen sind bei der beruflichen Vorsorge im Vergleich zu den Angestellten benachteiligt. Gemäss geltendem Gesetz gibt es nur zwei Varianten: Sie können sich bei ... Sie möchten weiterlesen? Das freut uns sehr! Bitte beachten Sie die nachfolgende Infobox.