Abo
Special Pensionskassen

Grösstes Risiko für Pensionskassen ist die Anlagestrategie

Die meisten Pensionskassen haben den Stresstest der Oberaufsicht bestanden und weisen insgesamt ein gesunkenes Gesamtrisiko aus.

Sandra Willmeroth

Finanzielle Stabilität
Die Schweizer Pensionskassen haben im vergangenen Jahr sehr gut performt. Adobe Stock

Werbung

Die Vorsorgeeinrichtungen des Landes schauen auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Dank boomenden Aktienmärkten erzielten sie eine positive durchschnittliche Anlageperformance, was bei den meisten Kassen zu höheren Deckungsgraden geführt hat. Laut dem Bericht zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2024 der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) betrug die durchschnittlich erwirtschaftete Nettoperformance der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie und ohne Vollversicherungslösung 7,4 Prozent. Der durchschnittliche Deckungsgrad dieser Pensionskassen erhöhte sich von 110,3 auf 114,7 Prozent.

Nur 8 Prozent weisen höheres Gesamtrisiko aus

Dies hat, in der Analyse der OAK BV, wesentlich zum gesunkenen Gesamtrisiko der Kassen geführt. Nur noch 8 Prozent der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie und ohne Vollversicherungslösungen weisen aktuell ein eher hohes oder hohes Gesamtrisiko aus. Im Vorjahr waren es noch 17 Prozent der Kassen gewesen.
Über die Autoren

Werbung