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Unfallversicherung

Schneesportunfälle im Ausland: Was zahlt die Unfallversicherung?

Vor Sportferien im Ausland lohnt sich der Blick auf den Versicherungsschutz. Nicht alle Behandlungen werden von der obligatorischen Versicherung bezahlt.

Skifahrer Snowboarder im Zillertal in Tirol
Skifahrer und Snowboarder im Zillertal in Tirol: Die obligatorische Unfallversicherung übernimmt die Kosten der Heilbehandlungen innerhalb der EU oder EFTA. imago/Sebastian Widmann

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Der Anteil an Schneesportunfällen im Ausland ist in den letzten zwei Jahrzehnten von 12 Prozent auf gut 20 Prozent angestiegen, schreibt die Suva in einer Mitteilung. Das sind rund 6200 Unfälle pro Jahr, ein Fünftel aller 33'000 Schneesportunfälle gemäss UVG-Versicherer.
Die meisten Schneesportunfälle im Ausland ereignen sich in Österreich (2790). Danach folgen Frankreich (2170), Italien (806) und der Rest (434) verteilt sich auf andere Länder.

Zusätzliche Reiseversicherung kann angezeigt sein

Zwar seien Sportferien im Ausland sind nicht gefährlicher als in der Schweiz und Unfälle könnten sich überall ereignen, doch trotzdem lohne sich die Überprüfung des Versicherungsschutzes. Grundsätzlich sei nur wer mindestens 8 Stunden wöchentlich angestellt ist, automatisch bei Freizeitunfällen versichert.
Zudem übernehme die obligatorische Unfallversicherung zwar die Kosten der Heilbehandlungen innerhalb der EU oder EFTA. Doch finde eine Behandlung in der privaten Abteilung eines öffentlichen Spitals oder in einer Privatklinik statt, so entstünden zusätzliche Kosten, die möglicherweise selbst getragen werden müssten.
Deshalb lohne es sich genau hinzuschauen, welche Kosten gedeckt sind und wenn notwendig eine zusätzliche Reiseversicherung abzuschliessen, schreibt die Suva.

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(pm/hzi/gku)

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