Die weltweiten Seeversicherungsprämien haben sich 2024 auf insgesamt 39,92 Milliarden US-Dollar belaufen, was einem Anstieg von 1,5 % gegenüber 2023 entspricht. Mit Ausnahme des Offshore-Energiesektors, in dem die Prämien um fast 8 % zurückgingen, war in allen Geschäftsbereichen Stabilität zu beobachten. Zu den treibenden Faktoren gehörten ein anhaltender Anstieg des globalen Handelsvolumens und -wertes (Fracht), Veränderungen bei der Anzahl und dem Wert der Schiffe (Hülle) sowie die Ölpreisdynamik (Offshore-Energie), wie aus der jährlichen Analyse der International Union of Marine Insurance (IUMI) hervorgeht.
Die Prämien für Seeschiff-Hüllen beliefen sich auf 9,67 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Europa dominiert weiterhin und verzeichnet seit 2019 einen ungebrochenen Wachstumstrend. Das Wachstum auf dem russischen Markt für Schiffskaskoversicherungen erreichte 42 %, was vor allem auf Sanktionen zurückzuführen ist, die Russland daran hindern, Risiken im Ausland zu platzieren. Die Schadenquoten für Europa blieben relativ stabil.