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Sammelstiftung Vita mit strategischer Kursänderung

«Wir haben die Segel neu gesetzt»

Die Sammelstiftung Vita wagt den Schritt in die Autonomie und emanzipiert sich damit von Zurich Schweiz. Warum dies keinen Bruch darstellt, erläutert Stiftungsratspräsidentin Petra Arnold Schlüssel.

Bernd De Wall

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Vertritt als Stiftungsratspräsidentin das Credo «mutig, klar, konsequent»: Petra Arnold Schlüssel. Marco Vara

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Die Sammelstiftung Vita wird Anfang 2028 von einer teilautonomen in eine autonome Sammelstiftung überführt. Welche Gründe haben zu diesem Entscheid geführt?
Eines der wichtigsten strategischen Ziele des Stiftungsrats ist es, die Kosten für die Arbeitgeber und die Versicherten marktfähig zu gestalten. Dazu zählen insbesondere die Risiko- und Verwaltungskostenbeiträge. Als Stiftungsrat wurde uns bewusst, dass die Sammelstiftung Vita in den vergangenen Jahren an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat, unter anderem, weil das lebensversicherungsnahe Modell mit Rückversicherung seinen Preis hat und wenig Flexibilität in der Tarifgestaltung zulässt.
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