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Einschätzung von JP Morgan

Europäische Rückversicherer auf dem Weg zu grösserer Ertragsstabilität

Laut JP Morgan bewegt sich der europäische Rückversicherungssektor auf ein stabileres und konsistenteres Ertragsprofil zu.

JP Morgan
JP Morgan verweist auch auf mehrere Beispiele aus den Ergebnissen des dritten Quartals 2025, bei denen Rückversicherer das milde Katastrophenumfeld nutzten, um ihre Bilanzen zu stärken. Getty Images

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Die Branche startete schwach ins Jahr 2025, nachdem die Waldbrände in Los Angeles die Katastrophenschäden im ersten Quartal über die normalen Erwartungen hinaus in die Höhe getrieben hatten. Dann änderten sich die Bedingungen merklich, und im zweiten und dritten Quartal fielen die Schäden deutlich geringer aus als üblicherweise angenommen. JP Morgan hebt hervor, dass die bisher berichtenden Unternehmen für das dritte Quartal Katastrophenschäden ausweisen, die deutlich unter ihren internen Budgets liegen.
Die Hurrikansaison im Atlantik, die ursprünglich stärker als durchschnittlich erwartet wurde, verlief letztlich weitaus milder als prognostiziert. Daher geht JP Morgan davon aus, dass die Rückversicherer ungewöhnlich hohe Quartalsgewinne ausweisen werden. Die globale Investmentbank betont auch, dass viele Rückversicherer diesen Aufwärtstrend bewusst dämpfen, um ihre künftige Ertragskraft zu stärken. Bereits im September wies die Bank darauf hin, dass eine milde Hurrikansaison den Unternehmen die Möglichkeit bieten würde, ihre Rücklagen zu stärken und ihre künftige Rentabilität zu sichern. JP Morgan sieht dieses Verhalten als zunehmend zentral für die Bemühungen der Branche, für langfristige Investoren attraktiver zu werden. Die Rückversicherung ist traditionell durch starke Preiszyklen und grosse jährliche Schwankungen bei den Schadenfällen, insbesondere durch Naturkatastrophen, gekennzeichnet. Die Experten sehen jedoch Anzeichen, dass sich die Branche auf eine zuverlässigere Grundlage zubewegt.

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