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Risiken rechtzeitig erkennen

Kerstin Windhövel hat ein Risikomanagement-System für Pensionskassen entwickelt. Es zeigt Vorsorgeeinrichtungen ihre Schwachstellen auf und hilft ihnen, möglichen Schäden professionell zu begegnen.

Alexander Saheb

Kerstin Windhövel
«Manche Risiken sind bei allen Pensionskassen ähnlich, andere aber gar nicht»: Kerstin Windhövel, Lehrbeauftragte an der Kalaidos Fachhochschule in Zürich. Patric Spahni

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Pensionskassen müssen ein internes Kontrollsystem (IKS) haben. Welchen Sinn macht da ein Risikomanagementsystem? 
Während im Rahmen eines IKS geprüft wird, ob ein Vertrag rechtsgültig unterzeichnet wurde, geht es beim Risikomanagement darum, ob er für die Kasse vorteilhaft oder nachteilig ist. Ein Risikomanagementsystem ist umfassender als ein IKS. Es erfasst alle internen und externen Abläufe einer Vorsorgeeinrichtung, es geht bei weitem nicht nur um Anlagerisiken oder Abweichungen von Benchmarks.
Was sind denn typische Risiken für Pensionskassen? 
Manche Risiken sind bei allen Pensionskassen ähnlich, andere aber gar nicht. Anlagerisiken muss jede Kasse eingehen, um ihre Sollrendite zu erwirtschaften. Eine Kasse mit wenigen Rentnern zum Beispiel steht jedoch einem ganz anderen Demografie-Risiko gegenüber als eine Kasse mit zahlreichen Rentnern. Deshalb muss ein Risikomanagementsystem immer individuell auf die Vorsorgeeinrichtung zugeschnitten werden.

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