Der Ständerat hat eine entsprechende Motion an den Bundesrat überwiesen. In der Folge wird die Landesregierung die Werbeverordnung für Medikamente anpassen. Nationalrat Marcel Dobler (FDP/SG) verlangte in der von seinem Rat gutgeheissenen Motion eine Umgestaltung der Preisbekanntgabe-Vorschriften von Apotheken im Internet. Die Kundschaft soll online den effektiv zu bezahlenden Preis ersehen und die Preise vergleichen können.
Gemäss dem Bundesrat ist die Preisbekanntgabe bereits geregelt, die entsprechende Verordnung braucht keine Anpassung. Eine vergleichende Darstellung hingegen ist nach der aktuellen Werbegesetzgebung für verschreibungspflichtige Medikamente verboten. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider zeigte sich zur Änderung der Werbeverordnung bereit.