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Pensionskassen-Performance: Schlechtestes Quartal der letzten zwei Jahre

Schweizer Pensionskassen haben 2022 eine negative Rendite von -3,4 Prozent erzielt. Damit war das erste Quartal das schwächste seit zwei Jahren.

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Jähes Erwachen: Nach einem sehr guten letzten Jahr sorgen der Ukraine-Konflikt und die Inflationsraten für schlechte Renditen bei den Schweizer Pensionskassen. Getty Images

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Die Schweizer Pensionskassen haben im bisherigen Jahresverlauf eine negative Rendite von -3,4 Prozent erzielt. Trotz einer leicht positiven Rendite von +0,15 Prozent im März war das erste Quartal damit so schwach wie kein anderes in den letzten beiden Jahren.
Grund dafür war unter anderem der Krieg in der Ukraine. Aber auch weitere Unsicherheiten hätten zu der negativen Rendite der Pensionskassen beigetragen, schreibt die UBS in ihrer am Montag veröffentlichten Ausgabe der Pensionskassen-Performance, für die sie jeweils die Leistung von rund 70 Pensionskassen zusammenfasst. So sei zwar die Pandemie etwas in den Hintergrund gerückt, aber immer noch nicht besiegt. Und Unternehmen hätten weiterhin mit Lieferengpässen zu kämpfen.

Inflationsraten verunsichern

Einen weiteren Grund sieht die Bank auch in den hohen Inflationsraten. Diese würden die Banken zwingen, eine restriktiveren geldpolitischen Weg einzuschlagen. Nachdem die US-amerikanische Notenbank Fed im März erstmals an der Zinsschraube drehte, würden die Märkte nun über die nächsten Schritte rätseln. «Dies sorgte für Unsicherheit und erhöht die Schwankungen an den Finanzmärkten», heisst es in dem Report.
Die Bandbreite der Leistungen aller betrachteten Pensionskassen betrug im März 2,26 Prozentpunkte. Das schlechteste Ergebnis zeigte im März mit einer negativen Rendite von -0,84 Prozent eine mittlere Pensionskasse mit 300 Millionen bis einer Milliarde verwalteten Vermögen. Am besten abgeschnitten hat der Studie zufolge mit einem positiven Ergebnis von 1,42 Prozent eine grosse Pensionskasse mit mehr als einer Milliarde verwalteten Vermögen.

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Der Sharpe-Quotient der letzten 36 Monate lag der Mitteilung zufolge mit durchschnittlich 0,96 Prozent auf ähnlichem Niveau wie schon im Februar. Dabei wiesen die grossen und mittleren Pensionskassen mit 1,09 beziehungsweise 1,02 eine höhere risikoadjustierte Rendite auf als die kleinen mit 0,84.
Im März trugen gemäss der Mitteilung nur die Anleihen negativ zur Gesamtperformance bei, wobei die Franken-Anleihen mit -2,64 Prozent am schlechtesten abschnitten, die Fremdwährungsanleihen fielen mit -1,81 Prozent ins Gewicht. Aktien hingegen waren positiv (+1,71 bei Schweizer Titeln; 2,25% bei ausländischen Titeln), ebenso die Hedgefonds (+1,17%) und die Immobilien (+0,64%).
Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Pensionskassen laut früheren Angaben eine durchschnittliche Rendite von 8,06 Prozent und lagen damit deutlich über dem Wert von 2020, als über das gesamte Jahr eine Rendite von 3,84 Prozent erreicht worden war. (awp/hzi/sec)
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