Bereits der September war mit -0,79 Prozent schwach ausgefallen. Dennoch resultiert nach zehn Monaten nach wie vor ein positiver Wert. Seit Jahresbeginn errechnet sich ein Plus von 1,13 Prozent, wie die UBS weiter schreibt. Die jΓ€hrliche Durchschnittsrendite seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2006 belΓ€uft sich laut UBS auf 2,77 Prozent.
Grosse Unterschiede
Die Unterschiede im Anlageerfolg der verschiedenen Kassen war auch im Oktober gross. Das beste Ergebnis erzielte mit einer Performance +0,20 Prozent eine grosse Pensionskasse mit verwalteten VermΓΆgen von ΓΌber 1 Milliarde Franken. Das schlechteste Ergebnis (-3,09%) musste hingegen eine kleine Pensionskasse mit verwalteten VermΓΆgen von unter 300 Millionen hinnehmen.
Insgesamt schwaches Abschneiden
Der Grund fΓΌr das insgesamt schwache Abschneiden waren laut UBS die schwachen AktienmΓ€rkte, denn diese tendierten weiter nach unten. So fielen Schweizer Aktien um 5,17 Prozent zurΓΌck, bei den globalen Aktien ging es um 3,70 Prozent abwΓ€rts. Auch Anleihen in FremdwΓ€hrungen (-1,35 Prozent) entwickelten sich negativ.
Die Bank begrΓΌndet den weltweiten AbwΓ€rtstrend sowohl der Aktien als auch der Anleihen mit der Reaktion auf den Krieg zwischen der Hamas und Israel, mit einer durchzogenen Gewinnsaison fΓΌr das dritte Quartal sowie mit den anhaltenden Sorgen wegen der mΓΆglicherweise lΓ€nger bleibenden hohen Zinsen. (awp/hzi/hoh)