Abo
Interview

«Entscheidend ist, wie die erwirtschaftete Rendite eingesetzt wird»

Studienautor Thomas Breitenmoser ordnet im Interview die zentralen Ergebnisse der Complementa-Pensionskassenstudie ein.

Andrea Hohendahl

Thomas Breitenmoser
Thomas Breitenmoser ist für Complementa als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der Abteilung Investment-Consulting und Controlling tätig. Complementa/hzi

Werbung

Die Schweizer Pensionskassen erwirtschafteten im Jahr 2024 dank einem rekordhohen Aktienanteil in den Portfolios eine überdurchschnittliche Rendite. Doch wie stabil ist das Fundament angesichts globaler Risiken? Studienautor Thomas Breitenmoser ordnet ein.

Herr Breitenmoser, die Pensionskassen erzielten 2024 etwa doppelt so hohe Erträge wie im 20-Jahres-Schnitt. Wie nachhaltig sind solche Renditen?

Rückschläge sind natürlich jederzeit möglich. Aber: In den letzten zwanzig Jahren haben die Kassen 3,7 Prozent pro Jahr erwirtschaftet, und in acht Jahren lag der Jahreserfolg gar über 7 Prozent. Und dies, obwohl Pensionskassen in diesem Zeitraum diverse Krisen durchlebten, wie zum Beispiel die Finanzkrise, die Euro-Krise oder die Corona-Krise. Jüngst sind die Verwerfungen aufgrund von US-Zöllen und dem deutlichen Rückgang des Dollar hinzugekommen. Dennoch haben die Pensionskassen bis Ende August bereits 3,0 Prozent Rendite erwirtschaftet, was erneut überdurchschnittlich und angesichts der aktuellen Umstände beeindruckend ist.

Partner-Inhalte

Relevante Themen

Werbung