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Der Generalagent von morgen

Bereits 2016 skizzierte Hato Schmeiser die Zukunft der Generalagenturen. Nun liefert der St. Galler Wissenschafter ein Update seiner Vision.

Alexander Saheb

Der Generalagent wΓ€chst in die Rolle des Assekuradeurs hinein, der die Probleme seiner Kunden vollstΓ€ndig auflΓΆst und diese entlastet.
Der Generalagent wΓ€chst in die Rolle des Assekuradeurs hinein, der die Probleme seiner Kunden vollstΓ€ndig auflΓΆst und diese entlastet.Getty Images

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FrΓΌher griff der Kunde zum TelefonhΓΆrer, heute kann der Kontakt auf vielen KanΓ€len erfolgen. Er schickt beispielsweise auf Whatsapp ein Bild seines Fahrzeugausweises und erwartet eine rasche Versicherungsofferte. Oder er kommt mit einer Comparis-Preisvergleichsliste in der Hand auf die Agentur, gerade im Retailbereich. Und nach dem Kundenkontakt soll es dann schnell gehen: Wartezeiten von ΓΌber 24 Stunden werden kaum noch akzeptiert, sagt Professor Hato Schmeiser, GeschΓ€ftsfΓΌhrender Direktor des Institutes fΓΌr Versicherungswirtschaft der UniversitΓ€t St. Gallen. Β«Es gibt ganz unterschiedliche Such- und KaufprozesseΒ», hΓ€lt er fest. Darauf reagieren die Generalagenturen mit einer hΓΆheren Spezialisierung ihrer Mitarbeitenden auf Themen wie Schadenversicherung, Lebensversicherung oder Hypotheken. Zudem sind Beratung und Verkauf von der Schadenregulierung abgekoppelt und werden damit organisatorisch getrennt.

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