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«Man kann sogar den Boden verlieren»

Naturgefahren werden immer mehr zu Risiken für Immobilien

Die Preise für Wohnimmobilien steigen in der Schweiz seit Jahren. Dennoch sind Immobilien nicht risikolos.

Drohnenaufnahme des zerstörten Dorfs Blatten
Gerölllawinen, Bergstürze, Unwetter und Überschwemmungen können ganze Landstriche unbewohnbar machen. Im Bild das zerstörte Dorf Blatten. SVV

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Immobilien gelten als sehr sichere Anlage: So sind die Preise für Wohneigentum seit 2020 schweizweit um mehr als einen Viertel gestiegen. Seit Blatten ist aber vieles anders, wie Donato Scognamiglio, Präsident des Immobilienberatungsunternehmens IAZI, am Dienstag vor Medien sagte.
Ein Haus könne im schlimmsten Fall abbrennen, doch dann zahle die Versicherung. Das Grundstück könne man deswegen nicht verlieren. «Zumindest so habe ich bisher auch gedacht. Doch dann kam Blatten und seither weiss ich: man kann sogar den Boden verlieren», sagte der Immobilienspezialist. Das Walliser Dorf Blatten wurde bekanntlich im Mai 2025 von einem Bergsturz und einer danach folgenden Überschwemmung zum grössten Teil zerstört und unbewohnbar gemacht.

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