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Nach dem Bergsturz in Blatten: Risikolandschaft im Wandel

Bergsturz und Gletscherabbruch führten im Walliser Bergdorf Blatten zu schweren Schäden. Das Leben im Lötschental sieht künftig anders aus.

Simon Holtz,

Rainer Stüssi

Blatten Gletscherabbruch Bergsturz
Gewaltige Natur: Das Dorf Blatten liegt heute unter Tonnen von Gestein und Eis begraben. Keystone

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Bei der Katastrophe in Blatten von Ende Mai 2025 war die Instabilität des Gletschers frühzeitig erkannt worden, und die Frühwarnsysteme ermöglichten die rechtzeitige Evakuierung. Trotzdem sind Strassen und Stromleitungen zerstört sowie die Kommunikationsverbindungen ausgefallen. Die Schäden verdeutlichen die Verwundbarkeit alpiner Regionen durch Naturgefahren mit Auswirkungen auf die Bevölkerung, Infrastruktur, Energieversorgung und Unternehmen.
Neben alpinen Regionen sind auch mittlere und tiefe Lagen von Naturkatastrophen betroffen. Das zeigen die Fluten im deutschen Ahrtal 2021 oder im spanischen Valencia 2024 und weitere Ereignisse in Europa. Bei den Überschwemmungen in Valencia musste der Containerhafen zeitweise geschlossen werden. Privathaushalte, die öffentliche Hand, Unternehmen oder Tourismus hatten mit unmittelbaren Einschränkungen oder Ausfällen zu kämpfen.

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