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Prämienschock

Moneyland: Wer die Krankenkasse wechselt, kann trotzdem sparen

Die Krankenkassenprämien steigen 2024 durchschnittlich um 8,7 Prozent. Dennoch können Versicherte teilweise ihre Kosten senken, wenn sie richtig vorgehen.

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Die Versicherten haben die Wahl zwischen vielen Kassen und Modellen. Keystone

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Der Vergleichsdienst Moneyland sieht trotz massiv steigender Krankenkassenprämien noch Sparpotenzial für die einzelnen Versicherten.
«Wenn Versicherte bereit sind, zu einer günstigeren Krankenkasse und in ein günstigeres Sparmodell zu wechseln, können sie ihre Kosten gegenüber dem Vorjahr trotz steigender Durchschnittsprämien in vielen Fällen senken», wird Moneyland-Analyst Felix Oeschger in einer Medienmitteilung zitiert.

Krankenkassenwechsel bringt 65 Franken pro Monat

Für 2024 beträgt das durchschnittliche Sparpotenzial für Erwachsene (Differenz aus durchschnittlicher und günstigster Prämie) bei einem Wechsel zur günstigsten Kasse und zum günstigsten Sparmodell gemäss einer Schätzung von Moneyland rund 65 Franken pro Monat.
Dieser Betrag liegt deutlich über dem durchschnittlichen Prämienanstieg für Erwachsene von knapp 34 Franken pro Monat.

Nur die höchste und die tiefste Franchise machen Sinn

In vielen Fällen helfe auch die Optimierung der Franchise, um Prämien einzusparen, heisst es weiter. Dabei helfe folgende Faustregel: «Erwachsene Versicherte mit jährlichen Gesundheitskosten unter 1900 Franken fahren mit der höchsten Franchise in der Regel am günstigsten», sagt Oeschger.
Für Versicherte mit höheren Gesundheitskosten ist meistens die tiefste Franchise (300 Franken) optimal. Die Franchisen dazwischen lohnen sich im heutigen System nie.

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(pm/hzi/gku)

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