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Comparis-Analyse

Hätte, könnte, würde: Theoretisch immenses Sparpotenzial bei der Grundversicherung

Mit einem Krankenkassenwechsel 2015 hätte man bis Ende 2025 35'000 Franken sparen können.

Schweizer Franken - Kostensteigerung Krankenkassenprämien
Der Betrag eines Kleinwagens würde bis Ende 2025 zusammenkommen, hätten Versicherte 2015 von der teuersten zur günstigsten Krankenversicherung gewechselt und wären danach einfach da geblieben. Adobe Stock

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Gut 7 Prozent der Haushaltsausgaben hierzulande gehen auf das Konto der Krankenkasse. Im Schnitt zahlen Erwachsene in der Schweiz 5’390 Franken Grundversicherungsprämien pro Jahr. Dabei wäre das Sparpotenzial gross. Das zeigt eine Analyse des Online-Vergleichsdienstes comparis.ch für die grössten Schweizer Kantonshauptorte.

Wer per Januar 2015 einmal von der damals teuersten zur damals günstigsten Kasse gewechselt hätte, würde in Zürich bis Ende 2025 ohne weitere Wechsel 35’861 Franken (49,7 Prozent), in Bern 27’989 Franken (41,3 Prozent), in Luzern 24’302 Franken (43,6 Prozent), in St. Gallen 28’689 Franken (47,6 Prozent), in Bellinzona 27’718 Franken (40,7 Prozent), in Genf 32’664 Franken (43,5 Prozent) und in Lausanne 37’889 Franken (48,6 Prozent) sparen. In Basel Stadt wäre man dann 33’446 Franken (43,6 Prozent) reicher.

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