Betrugsmasche mit manipulierten Kontaktdaten
Die Täter agieren arbeitsteilig und digital versiert: Sie gründen Scheinfirmen, kapern Benutzerkonten auf Frachtenbörsen oder nutzen gestohlene Identitäten real existierender Transportunternehmen. Manipulierte Kontaktdaten – etwa durch den Tausch von Domain-Endungen – reichen häufig aus, um sich Aufträge zu erschleichen. Ist der Auftrag erteilt, holen die Täter die Ware wie vereinbart ab – und verschwinden damit spurlos. Besonders betroffen sind hochwertige Güter wie Elektronik und Fahrzeugteile, aber auch alltägliche Waren wie Gartenmöbel, Textilien oder Milchprodukte.