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Risiken nehmen 2026 zu

Unruhen belasten Versicherungsmärkte weltweit

Unruhen und Proteste sorgen in den USA für explodierende Versicherungskosten. Laut Howden Re könnten Verluste durch Sachschäden heuer massiv steigen.

ICE Minneapolis
Dass die Proteste in Minneapolis im Januar gegen die Schergen der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE nicht zu grösseren Schäden geführt haben, ist in erster Linie auf das Verhalten der Protestierenden zurückzuführen. Keystone

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Schadensfälle im Zusammenhang mit SRCC – Streiks, Unruhen und zivile Unruhen (strikes, riots and civil commotion) – bereiten den Versicherern zunehmend Kopfzerbrechen, da Unruhen in westlichen Demokratien immer häufiger zur Zerstörung von Eigentum führen. Howden Re schätzt, dass die versicherten Schäden im Zusammenhang mit SRCC von einem vernachlässigbaren Niveau im Jahr 2013 auf über 8 Milliarden US-Dollar zwischen 2020 und 2024 gestiegen sind. SRCC-Schäden unterliegen von Jahr zu Jahr starken Schwankungen, wobei einzelne Ereignisse oft zu erheblichen Veränderungen führen. Nach weltweit relativ wenigen Schadensfällen im Jahr 2025 geht Howden Re laut Bloomberg davon aus, dass die SRCC-Schäden in den USA in diesem Jahr deutlich zunehmen werden. «Wir leben in einer Zeit erhöhter Risiken», sagte David Flandro, Leiter der Branchenanalyse und strategischen Beratung bei Howden Re. Und die Ausschreitungen, die in den USA Schlagzeilen machen, seien «ein klares Indiz für einen breiteren Trend», sagte er.

Zunehmende politische Spaltung verschärft SRCC-Risiken

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